Mask Printer & Mixer

Durch die unterschiedlichen Hauttypen der Menschen war es schon immer schwierig, eine hautheilende Maske als Massenware für alle zu produzieren. Zudem macht die ungleiche Beanspruchung unterschiedlicher Hautregionen und Hauttypen es fast unmöglich, zu erkennen, in welcher Gesichtsregion wieviel und welche Substanzen appliziert werden müssen. Dieses Problem geht der Mask Printer & Mixer spezifisch an. Bei dem Produkt handelt es sich jedoch nicht nur um ein reines Mischgerät zur Herstellung von Gesichtsmasken, sondern auch um ein Analysetool, das durch das Scannen des Gesichts nach Unebenheiten und starken Beanspruchungen, die beste Behandlung des Gesichts ermöglicht. Denn nur durch eine genaue Analyse kann ein für den Anwender ein zu 100% befriedigendes Ergebnis erzielt werden. Als Ergebnis dieses Prozesses entsteht eine individualisierte kosmetische oder therapeutische Maske.

Im ersten Schritt wird die Haut des Kunden analysiert und abgebildet. Die Hautregionen werden mithilfe der eigens erstellten Software auf Beanspruchung und Unreinheiten analysiert, um ein klares Bild von den notwendigen Behandlung zu geben. Das Mapping erfolgt durch chemische Methoden (wie pH-Messung, Hauttypbestimmung), optische Betrachtung (visuelle Analyse der Poren und des Allgemeinzustands verschiedener Hautbereiche mit hochauflösender Kamera und Fotos oder automatisch durch ein Computer-Scan-System) und Infrarot-Messung der Wärmeabgabe der Haut durch eine Infrarotkamera.

Zu den Komponenten der Maskenherstellung gehören ein spezielles Dispensiergerät (Maskendrucker), ein Hautanalysegerät zusammen mit der eigens entwickelten Software, das kosmetischen Substanzen (Cremes, Öle, Lösungen von Vitaminen und andere Wirkstoffe) erkennt und einer kosmetischen Warp Maske. Während des Mapping-Vorgangs gibt der Bediener die Analysedaten in die Mapping-Software ein. Die Software könnte eine automatische Gesichtsabbildung basierend auf erkannten Unterschieden von Hautparametern in verschiedenen Zonen veranlassen (diskontinuierliches Mapping). Das Mapping könnte auch kontinuierlich angeordnet werden (und dies ist der Hauptvorteil von automatisierter Software) – wenn ein Gesicht nicht in Zonen unterteilt wird, sondern wenn Konturen und Punkte des Gesichts durch die Substanzen erst beim Auftragen gemischt und gleichzeitig direkt durch ein Dispensiergerät auf die Warp Maske aufgetragen werden. In diesem Fall ähnelt die endgültige Face Map eher einer Wärmekarte als einer Konturenkarte mit Füllung (kontinuierliches Mapping).

Auch gemischte Mapping-Typen sind möglich. Die Software ermöglicht dem Bediener, das Mapping mithilfe allgemeiner Parameter von Mappingbereichen oder durch manuelles Festlegen der Bereichsgrenzen zu ändern (wie in einer einfachen Vektorgrafikbearbeitungssoftware). Es können auch ganze Behandlungsverläufe mit der beschriebenen Methode gedruckt werden. Bei der periodischen Anwendung der Masken werden kosmetische Substanzkombinationen appliziert, um ein ganzheitliches Ergebnis zu erzielen.

In der Zukunft soll eine Cloud-basierte Anwendung  anonyme Patientendaten sammeln, speichern und verarbeiten: Hautfotos, chemische Analysedaten und Diagnosen, die von Kosmetikerinnen erstellt wurden, um die Computer-Vision-Algorithmen automatisch zu verbessern. Anhand dieser Daten soll die Software auch lernen, Hautkrankheiten zu erkennen und automatisch die am besten geeigneten Kombinationen kosmetischer Substanzen für den richtigen Fall auszuwählen.

Im zweiten Schritt wird die nun produzierte Maske aufgetragen. Das Auftragen von kosmetischen Substanzen kann direkt im Gesicht einer Person erfolgen (wenn die Strahldosierung angewendet wird) oder auf einem gesonderten Material wie der Warp Maske (sowohl für die Strahldosierung als auch für die Kontaktdosierung). Die Warp Maske kann aus unlöslichem Material (wie Polypropylen) oder aus einem löslichen, hautabsorbierenden Material (wie Alginatverbindungen) bestehen. Die Masken können aus mehreren Schichten verschiedener Substanzen bestehen, was zu einer allmählichen Absorption von kosmetischen Substanzen aus verschiedenen Schichten durch eine Haut führt. Dies erzeugt die Wirkung mehrerer kosmetischer Eingriffe durch Aufbringen nur einer Maske. Wenn die Reaktionen zwischen verschiedenen Komponenten auf Verbindungsschichten unerwünscht sind, kann die zusätzliche Isolationsschicht eines chemisch neutralen Stoffes zwischen ihnen aufgebracht werden.